Wir schreiben den 14. Dezember 2008. Ganz Deutschland sitzt an diesem 3. Advent in der Kälte, und friert bei nass kaltem Wetter. Ganz Deutschland? Nein ein kleiner, von der Weltreisekrankheit befallener Teil Deutschlands leisten dem Winter erfolgreich wiederstand.
Es ist der kleine, für die Welt unbedeutende Erich, der das erste mal in seinem Leben im Sommer Geburtstag hat! Das das gefeiert werden muss ist ja klar. Also was machen?
Erst mal wird in den 14. in der Innenstadt von Christchurch reingefeiert. Ausgelassen und doch sehr früh (ca. 1 Uhr ) kehrte das Geburtstagskind unheimlich erschöpft ( die Tage zuvor viel Arbeit ) endlich ins verdiente Bett, zu seinem Engelchen. Den am nächsten Tag steht eine Menge an und da muss man ja fit sein! Nach einer durchschlafenen Nacht und reichhaltigem Frühstück, ging es dann auf Richtung Innenstadt. Am Morgen war der kleine Erich schon reichlich beschenkt worden. Aber der Starbucks Kaffee am Cathedral Squar war schon ein Highlight dieses noch jungen Tages. Von der Busstation ging es dann auf zur Gondel. Am Stadtrand von Christchurch. An der Gondel ( Gondola ) angekommen, erwartete die Gruppe bereits die Sonne. Die Gruppe sind: Kathi, Sabrina, Benni und Erich. Die vier unerschrockenen Krieger wollten noch schnell die Karten aus der 3er Combo abgeben ( siehe hierzu Bericht: Punting on Avon ) und los sollte es gehen. Es ging los, allerdings ohne das jemand unsere Karten sehen wollte. Noch ein Geschenk. Geld gespart. Oben angekommen waren alle Positiv überrascht, auch wenn leider der Himmel etwas bewölkte. Aber alle aus der kleinen Gruppe können beschwören, dass der Atem bei diesem sich bietenden Ausblick kurz stockte. Die Gondel Station auf dem Berg, enthält ein Restaurant, einen Sourvinier Shop, ein Kaffee, auf dem Dach eine Aussichtsplattform und großartiger Weiße einen Timetunnel im Keller. In dem Timetunnel fuhr man gratis auf einem Magnetauto durch die verschiedenen Epochen und die Besiedlung Neuseelands. Hat uns echt umgehauen. ( Leider keine Fotos aber war sau geil ). Danach ging es nach draußen und es wurde für fast 2 Stunden der Ausblick genossen, und eigentlich hatte man sich noch nicht sattgesehen. Wird wohl für jeden unvergesslich bleiben. An einem kleinen Ausgang kommt man dann auf einen Wanderweg, zur Bergspitze. War doch klar, dass es da rauf gehen musste. Die Wanderwege in NZ sind eh schon sehr gewöhnungsbedürftig und Erich, der ja nicht so ganz schwindelfrei ist, empfindet die meisten Wege als Lebensgefährlich. Was 50 Tote jedes Jahr in NZ bestätigen könnten, wenn sie den noch reden könnten. Aber da der Herr ja Geburtstag hatte, wurde er wenigstens durch ein nettes Schild gewarnt, dass der Weg ein bisschen kniffelig werden könnte. Aber irgendwann kamen wir ja oben an, nach ca. 60 Minuten und zumindest bei Erich 4 Litern schweiß weniger. Was nicht am Wetter lag sondern an dem Weg, der ihn denken lies, dass dieser 14. nicht nur der Geburt sondern auch der Todestag sein würde. Nun waren sie ja oben und alle heile. Ausblick gnadenlos! Wer sieht schon den Pazifik und die Southernalps auf einem mal. Da der Autor dieses geile Panorama nicht in Worte fassen kann, weil er sonst sofort wieder zu seinem Engelchen ins Bett müsste, lässt er das jetzt bleiben.
Wieder unten Angekommen, ging es über den Supermarkt, wo das Abendessen gekauft wurde zurück in die Wohnung. Es gab lecker Spaghetti mit Krabben in Sahnesauce.
Anschließend ließen alle den Abend mit einer Runde Poker ausklingen. Ein geiler Tag für alle und das Geburtstagskind war sehr glücklich und fand den Tag durchweg gelungen!
Dann ging es ins Bett, weil am nächsten Tag ja wieder Arbeit vor der Tür standt.
Von Erich: Vielen dank an mein Mutter und meinen Bruder für die großzügigen Geschenke.
An Kathi und Sabrina für den tollen Aufnäher für meinen Rucksack ( Vielen dank fürs annähen Kathi ! ) und das tolle Bild, dass mich noch sicher ein paar Jahre begleiten wird.
Natürlich auch vielen Dank an jeden einzelnen, der mir alles gute wünschte und ihr habt mir doch ein bisschen gefehlt!
Euer Erich
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