Also angekommen und Invercargill als Zwischenstopp in die Caplands genützt. Nur um meine Meinung kund zu tun. Ich finde die Stadt sehr schön und sie hat alles was das Herz begehrt. Außerdem ist sie viel größer als erwartet. Hier verbrachten wir eine nette Nacht und gingen morgens noch ein bisschen bummeln. Das tollste für mich war hier aber, dass ich beim südlichsten Starbucks unserer Erde einen Kaffee getrunken habe. Mit Geschichte und usw. habe ich mich nicht so sehr beschäftigt, weil mir ein bisschen die Zeit fehlte. Nächstes mal wieder!
Mittwoch, 18. März 2009
Invercargill
Also angekommen und Invercargill als Zwischenstopp in die Caplands genützt. Nur um meine Meinung kund zu tun. Ich finde die Stadt sehr schön und sie hat alles was das Herz begehrt. Außerdem ist sie viel größer als erwartet. Hier verbrachten wir eine nette Nacht und gingen morgens noch ein bisschen bummeln. Das tollste für mich war hier aber, dass ich beim südlichsten Starbucks unserer Erde einen Kaffee getrunken habe. Mit Geschichte und usw. habe ich mich nicht so sehr beschäftigt, weil mir ein bisschen die Zeit fehlte. Nächstes mal wieder!
Te Anau
Wie schon beschrieben, Te Anau ist klein aber ganz fein. Max und Inken fuhren an diesem Tag ein bisschen in der Gegend um die Sounds herum, aber Hjördis und ich gingen einfach mehrere Stunden am Lake Te Anau spazieren. Ein wunderschöner See mit Trinkwasserqualität. Die Maori trainierten vor Zeiten ihre Jünglinge hier im Kanufahren, damit sie später beim Fischfang helfen konnten. Am frühen Nachmittag gingen wir noch einen Kaffee trinken und trafen uns mit den anderen wieder, um unseren Weg nach Invercargill zu bestreiten. Sie ist die unter bekannten Backpackern als hässlichste Stadt der Welt verschrien. Mal sehen was da kommt.
Milford Sound
Es hat geklappt! Super Wetter, keine Wolken und kein Nebel. Beides ist typisch für diese Region. Andere warten Tage und länger um in dieser Region Neuseelands schönes Wetter zu haben und wir hatten das hier eigentlich die ganze Zeit. Soviel dazu. Ich hätte nach den gestrigen eindrücken nicht damit gerechnet, dass mir wiederholt die Luft wegbleibt. Die Natur und ihre Kräfte so Haut nah zu erleben und zu sehen was sie hier über die Gezeiten erschaffen hat, war mein persönliches Highlight hier in Neuseeland. Es war zudem das erste mal, dass mich das erleben mehr faszinierte als die Werbung verspricht. Am Milford Sound angekommen machten wir dann unsere lang ersehnte Schiffrundfahrt. Sie ging 90 min und ich genoss jeden Augenblick. Leider verging die Zeit viel zu schnell. Später nachmittags, erkundeten wir noch ein bisschen die Natur und fühlten einfach das Leben. Einfach nur geil hier. Abends Gratulierte ich dann noch meinem Bruder zum Geburtstag. Du bist der Beste und ich wünsche dir alles erdenklich gute im neuen Lebensjahr. Freu mich auf unser wiedersehen!
Erich
Milford Road
Ganz früh morgens sollte es dann endlich los gehen. Von Te Anau gerade einmal 2 Stunden entfernt, liegt der Milford Sound im herzen des Fjord-Landes. Einem der schönsten Punkte auf unsere Welt! Wir waren zu diesem Zeitpunkt bereits Atemlos, und mit jedem Kilometer den wir auf unserem Weg passierten, wurde es noch schöner. Eine unglaubliche und nicht in Worte zu fassende Landschaft. Wir machten viele Pausen und gingen viel spazieren. Am weltberühmten Mirrorlake angekommen, machten wir ein paar Fotos und hielten Mittagspause. Dann sollte es weitergehen. Sollte! Leider wollte unser Wagen nicht mehr. Uns war der Kühlerschlauch geplatzt. Passiert! Jetzt muss man nur am schönsten Arsch der Welt mal den ADAC rufen, ohne Handyempfang. Ein freundlicher Maori Busfahrer nahm sich Hjördis und mir an und brachte uns zum nächsten Telefon. Von hier aus riefen wir einen Abschlepper und trampten zurück zum See, wo Max und Inken auf uns warteten. Willi, so heißt der nette Fahrer, der Hjördis und mich mit zum See nahm, nahm dann Max und Inken mit zurück nach Te Anau. Sie waren vom vielen warten so gestresst, dass sie unbedingt ins Bett mussten. Hjördis und ich, kennen das bereits, dass die angenehmen Dinge, wie warten und organiesiern, fahren und Stress haben usw. an uns hängen bleiben. Der Typ vom Automobilclub kam dann mit einem Abschlepper. Lud uns auf und fuhr uns zur nächsten Werkstatt. Für schlappe 80 NZ$ bekamen wir einen neuen Schlauch und neues Öl. Später abends wieder vereint, warf ich noch ein mal einen Blick auf den Motor. Zu meinem erstaunen, war da noch ein Schlauch, der porös war. Schnell ein Pflaster darumgewickelt und dann war es getan. Hoffentlich klappt es Morgen.
weg nach Te Anau
Von Queenstown sollte es nach Te Anau gehen. Die letzte Stadt ( chechen ) vorm Fjordland. Quasi das Tor nach Milford. Auf dem Weg hierhin haute uns die Natur schon um. Die Seen noch mal klarer und die Berge noch höher als ohnehin schon gesehen. Te Anau selbst ist ein kleines verträumtest, unheimlich toll gelegenes kleines Dorf und das beste hier ist die Tankstelle zum Volltanken, damit wir dann die Region um den Milford Sound unsicher machen können.
Queenstown
Queenstown hat ungefähr 6000 Einwohner aber 15000 Touristenbetten. Es ist das St. Moritz der südlichen Hemisphäre. Eine hübsch im Tal gelegene kleine Stadt, die niemals schläft. Queenstown ist bekannt fürs feiern und seine Extremsportarten. Hier ist z.B. das Bungespringen erfunden worden. Die berühmte Brücke, die man in jeder Werbung sieht, liegt aber 20 Km außerhalb der Stadt. Das Problem mit dem feiern ist hier gewesen, dass wir alle nach den eindrücken der letzten Tage mehr bock auf Natur als auf Discos und Pups hatten und mit den Extremsportarten verhält sich das so. Die können mir extrem gestohlen bleiben. Ich springe doch nicht mit nem Stück Stoff aus einem heilen Flugzeug oder gar mit einem Gummiband am Fuß vona Brücke. So waren wir glaube ich die einzigen touris die hier das reine Sehenswürdigkeiten beglotzen in Anspruch nahmen. Wir fuhren mit der Gondel auf das Dach der Stadt und genossen den Ausblick. Hierbei viel uns auf, dass der Golfplatz größer ist, als die Innenstadt. Später am Tag durfte Max und ich dann unsere Zeit damit verbringen den Mädels beim shoppen behilflich zu sein. Scheiße Max muss noch viel lernen. Wenn den beiden etwas nicht stand, fand ich Worte wie der Stoff ist scheiße oder probier doch noch mal das rote an, das betonte deine Figur so toll. Max sagte so dinge wie: „ Das macht voll Fett Schatz “ oder „ Willst du mich verarschen, das trägt meine Putzfrau “. Glaubt mir ich hatte noch nie so viel Spaß beim shoppen und ein paar Schuhe habe ich für mich auch noch gefunden.
Weg nach Queenstown
Der Weg von den Glaciern nach Queenstown führte uns durch die Anfänge vom Fjordland und an Wanaka vorbei. Die etwa 400 Km ganz gut ausgebauten Highways laden zum träumen ein ( Fahrer ausgeschlossen ). Erst an der Küste, dann durch Regenwald und das größte Stück vorbei an Kristallklaren Seen mit Trinkwasserqualität und immer grünen Bergen. In Wanaka, wo ich ja bereits Weihnachten war, aßen wir Mittag und freuten uns über das schöne Wetter. Als es dann die letzten 96 Km nach Queenstown ging, waren wir zu erst ein bisschen enttäuscht, weil die tolle Landschaft einfach durch flache Felder ersetzt wurde. Kurz vor Queenstown wurden wir aber durchaus entschädigt. Überhohe Felswände und tiefe Schluchten erinnerten eher an den Grand Canyon als an Neu Seeland, was uns bis ins City Center aber egal war. Angekommen bezogen wir unser bereits reserviertes Hostel, dass ich auch gerne als Rattenloch bezeichne. Zwar nicht sehr teuer aber für die Qualität völlig überteuert. Egal wir haben jetzt ein Bett für 2 Nächte. Sehen wir mal was sonst noch kommt!
Franz Josef und Fox Glacier
Die Glacier, Franz Josef und der etwas kleinere Bruder Fox sind Ausläufer vom Mount Cook, dem wie schon beschrieben höchsten Berg der Südinsel. Sie sind mehrere 1000 Jahre alt und ihre Eiszungen erstrecken sich bis ins Tal. Hier wanderten wir bei leichtem Regen erst mehrer Stunden am Franz Josef und später beim 20 Km entfernten Fox Glacier herum. Obwohl der Fox der etwas kleiner Glacier ist, fand ich persönlich, dass er imponierender war und mich mehr beindruckte.
Dienstag, 10. März 2009
Greymouth.Arthur's Pass- bis Franz Josef
Wankanka ( Goldener Berg ) wie die Maori Greymouth ursprünglich nannten ist die mit 15000 Einwohnern größte Stadt der Westküste (Südinsel). Die Stadt kam zu Rum und Ehre, weil sie als Verbindungspunkt in die Ortago Region galt, wo vereinzelt Gold gefunden wurde.
Goldhungrige und Abenteuerlustige aus aller Welt trafen sich hier, um ihr Glück zu suchen. Die Glanzzeit Greymouths war 1850 – 1910. Wirklich Reich geworden sind durch Gold allerdings nur vereinzelte. Der Reichtum stellte sich schnell in der Gewinnung von Baumharz heraus, was bis heute anhält.Was heutzutage allerdings künstlich betrieben wird.
Meiner Meinung nach lebt Greymouth von alten Geschichten und das beste an ihr ist, weiterhin die Verbindungsstraße in die Ortago Region! Auf unserem Weg zu den Glaciern machten wir noch einen kleinen Umweg zum Arthur’s Pass. Ein Naturschauspiel wie es im Buche steht. Es ist das einzige Tal der southern Alps und man kommt sich ungelogen wie ein Winzling vor. Als wir genug gestaunt hatten und merkten, dass es noch nicht so spät war, machten wir uns weiter auf unserem Weg zum Franz Josef Glacier. Unterwegs begegneten wir noch einigen Keas. Diese Bergpapageien sind die stillen Kiwis und verspielt wie Kindergartenkinder. Wir dachten zu diesem Zeitpunkt, dass uns nichts mehr umhauen könnte. Aber dann kam der schönste Teil der Westküste.........
Panncake Rocks
Auf unserem Weg zum Franz Josef Glacier führt unser Weg unweigerlich an der Westküste herunter. Der Highway der genau entlang der Westküste verläuft, ist laut Meinung vieler eine der schönsten zu befahrenden Straßen der Welt. Dieses muss ich bejahen! An traumhaften Klippen und gleichzeitig durch den Regenwald schlängelten wir uns zu den einzigartigen Pfannkuchen Bergen. Diese sind über mehr als 10 Mio. Jahre auf natürliche Weiße entstanden. Sie sind durch die Erdplatten gewachsen und das Meer hat auf gleichem Weg versucht sie abzutragen. Deshalb sehen die Felsen aus wie aufeinander geschichtete Pfannkuchen. Ein Naturschauspiel der extranative. Nach viel staunen und noch mehr Fotos ging es dann weiter Richtung Greymouth, wo wir erst ein mal Frühstücken wollten ( 14 Uhr Ortszeit ). Die Nacht verbrachten wir nämlich in der Nähe des Highway wo wir uns vom leichten Meeresrauschen in den Schlaf wiegen ließen. Schade ist nur, dass an diesen zwei Tagen so viele schöne Eindrücke auf mich einwirkten, das ich sie wahrscheinlich nicht alle speichern kann.
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