Dienstag, 23. Dezember 2008

Last Roadtrip Chapter 4: Wanaka






In Wanaka dem Ziel unserer Reise angekommen! Hier sollte es zum Wandern gehen. Ich beschreibe an dieser stelle nicht, wie geil es hier war, wie toll das Wetter war, das Panorama oder gar der See, wie schön die Stadt und wie nett seine Einwohner sind! Aber erzählen kann ich euch, dass wir uns für den Rocky Mountain Track entschieden und uns am Fuße angekommen, alle auf den Aufstieg freuten! Es war ein toller Aufstieg, der an keinem von uns spurlos vorüber ging, weil er wahnsehnig anstrengend war. Nach 4 Stunden erreichten wir den Gipfel, das ich noch dabei war, war ein Wunder. Die letzten Meter zum Gipfel waren nämlich an einem Steilhang gelegen und der Weg war knappe 45 cm breit. Ich mit meiner Höhenangst hatte so wenigstens einen gratis Adrenalin kick! Dieses Panorama, welches sich uns bereits auf dem Weg nach oben bot, vervollständigte sich oben! Nur kurz Grandios! Eben die 1950 Höhenmeter zum Parkplatz zurück, ging es noch mal an den See von Wanaka um eben ins Wasser zu springen! Es war jetzt acht Uhr dreißig und leider mussten wir uns jetzt aufgrund von Verpflichtungen auf den 650 KM langen Heimweg machen. Nachdem ich 80 % des Rückweges gefahren war könnt ihr euch vorstellen, wie schnell ich um 2 Uhr nachts angekommen einschlief. Dieses Tat ich aber mit einem ganz ganz dicken lächeln! Nur als Fazit. War meine erster Trip nur mit Jungs. Könnte mich dran gewöhnen. War soooooooo geil! Danke fürs Interesse euer Erich

Last Roadtrip Chapter 3: Mount Cook






Nach ca. 200 KM erreichten wir am immer noch jungen Morgen den Mount Cook, dieser Berg ist eigentlich nur einer von vielen in den Southern Alps, aber der höchste ( 3753 m ) und 365 Tage mit Schnee bedeckt. Am Fuße des Berges kann man so ungefähr gar nichts machen, außer ein Hotel besuchen, das gleichzeitig eine Information und ein Panoramakaffee beinhaltet. Ja auch für mich gab es hier einen Cappuccino mit entsprechendem Ausblick. Wir haben einen der gerade mal 24 Wolkenfreien Tage erwischt und hatten einen super Ausblick zur Spitze. Man sind wir bis hierhin schon beschenkt worden aber es sollte ja noch wandern gehen!

Last Road Trip Chapter 2: Lake Tekapo






Nach ca. 300 KM und einem kurzen stopp in Ashburten, erreichten wir am späten Nachmittag den Lake Tekapo. Ein tolles Wetter und ein faszinierendes Panorama, wie man es sonst nur im Bilderbuch findet! Für uns stand fest, keinen Meter weiter hier wird genächtigt. Gesagt getan! Das Auto eben 500 m in den Wald gefahren, dachten wir, dass wir die einzigen Menschen auf diesem Planeten sind. Leider konnten wir hier kein Lagerfeuer machen, weil der Wald zu trocken ist und wir nicht NZ abfackeln wollten. War egal wir spielten eine Runde Poker und dann ging jeder in sein Bett. Bzw. die Jungs verschwanden im Auto und ich legte mich mal wieder nach draußen zu den Sternen, direkt am Fuß des Sees. Da ich ja inzwischen einiges Training im draußen schlafen habe, machten mir die Temperaturen um 10 °C nicht wirklich was aus. Ein bisschen wehleidig war nur, dass es meine erste nacht alleine draußen war, was eigentlich nicht schlimm ist, aber ihr wisst schon wehr mir fehlte. Hatte aber nicht viel Gelegenheit drüber nachzudenken, weil ich ziemlich schnell einschlief. Der Sonnenaufgang am nächsten Morgen ( ca. 5 UHR ) war alleine Sensation genug und machte den Ausflug spätestens hier schon Lohnenswert! Seppel und ich, der Rest schlief noch. Frühstückten einen Joghurt und wanderten ein Stück den am Lake auf und ab. Um acht, nach einem kleinen Frühstückshappen, ging die fahrt weiter Richtung Mount Cook.....

Last Road Trip Chapter 1: Akaroa






Wir schreiben den 22.12.08 und mir steht mein letzter Ausflug für dieses Jahr bevor!
Nachdem ich morgens leider mal wieder die kleine Kathi in die weite Welt entlassen musste, sollte es um 10 Uhr losgehen. Es ging auch los und zwar damit, das ich alleine noch ganz schnell mit dem Auto zur Bücherei musste, was zurückgeben und eine E-Mail absenden. Als ich zurück zum Auto kam, hatte ich prompt die Quittung! 60 NZ$ straffe für Falschparken. So ein scheiß dachte ich mir. So schnell gibt man 2 Tage arbeiten aus. Was sollst, ärgern hilft nicht, los geht’s. Die Jungs eingeladen und ab. Die Gruppe bestand aus : Benni, Alex, Seppel und mir. Das erste Ziel hieß Akaroa, ein verträumtes kleines Fischerdorf 50 KM östlich von Christchurch. Hier aßen wir zu Mittag, machten eine paar Fotos und weiter ging’s. Viel gibt es ansonsten nicht über Akaro zu berichten, klein, verträumt aber sehr sehr schön...

Gondola ein zweites Mal






Am Donnerstag nach meinem Geburtstag und einem meiner freien Tage, entschlossen Kathi und ich uns, unser am Sonntag nicht eingelöstes Ticket für die Gondel, noch ein mal zu nützen! Das Wetter war noch etwas besser und das wir nur zu zweit waren, machte den (Kurz) Ausflug zu einem super Nachmittag, an dem wir uns das zweite mal satt sahen! Die Gondel ist im übrigen von einer Schweizer Firma und wird wöchentlich gewartet. Mehr schreibe ich jetzt nicht und lasse euch die Bilder ein zweites Mal genießen....

Weihnachtsfeier Ibis Hotel






Am 16. Dezember 2008 war es dann endlich soweit, das ganze Team vom Ibis Hotel Christchurch war am Abend zur Weihnachtsfeier eingeladen. Das war seit ich hier begann zu arbeiten, das einzige Thema. Nach einem ziemlich anstrengenden Vormittag, duschte ich im Hotel und machte mich hier fertig. Dann wurde es peinlich! Ich hatte Turnschuhe, Jeans und ein T-Shirt an. Alles anderen je nach Geschlecht, Abendkleid oder Anzug. Wurde auch ein bisschen schief angeguckt, war mir aber egal sagte dann nur: „ I’m backpacker and that’s what I’m, just Erick“ . Die Mädels fanden mich trotzdem irgendwie toll und wählten mich später zum Mann des Abends. Könnte auch daran liegen, dass ich ihnen meinen Wein gegeben habe. Kaum hatte ich ein Glas weg, bekam ich unaufgefordert ein neues, welches ich postwendend weitergab. Die Kellner wunderten sich nur wie ich nach ca. 25 Glas Rot und Weißwein noch nicht die Spur einer Ausfallerscheinung hatte. In NZ darf nämlich an angetrunkene Leute kein Alkohol mehr ausgegeben werden. Da die Mädels nach dem Sektempfang schon einen im Tee hatten, war der German Guy der den Wein verschenkt natürlich herzlich willkommen. Hier funktionieren Wahl Bestechungen eben anders als daheim. Die Party begann um 17 Uhr am Hotel, wir wurden von einem Schuttelbus abgeholt und wurden in die Berge zu einem ehemaligen Fürstenanwesen gefahren. Dieses heutige Restaurant hatte es echt in sich. Ein Blick aufs Meer, sagenhaft über das nächtliche Christchurch, unglaublich und umgeben von nur grün. Wenn die mir nen Arbeitsvertrag geben würden, würde ich hier noch ne Weile bleiben! So weiter zum Ablauf. Carl unser Oberboss empfing uns im Garten des Anwesens ( Park ) und drückte jedem nen Glas Champagner oder O-Saft in die Hand. Der Chef! Später ging es in den Festsaal wo wir einen 3 Gang serviert bekamen, der es echt in sich hatte. Nur soviel 450 g Rinderfiletsteak! Den Hauptgang erreichten einige schon nicht mehr, weil sie zu betrunken waren. Nach dem Essen und ein paar Reden ging es dann zurück in die Stadt zu einer kleinen Bar. Diese betrat ich nicht mehr sondern brachte eine Arbeitskollegin zum Hotel, die dieses alleine nicht mehr geschafft hätte. ( Pam 47 Jahre, zweifache Mutter ) Dann ging ich gut gesättigt und positiv überrascht und als so ziemlich einziger nüchterner ins Bett zu meiner kleinen Maus. Danke Ibis war toll!

Der Strand von Christchurch






An einem freien Vormittag musste ich endlich mal wieder raus aus der Stadt, bin ja inzwischen echt lange da! Also ging es raus zum Strand! Dieser beginnt in der bucht von Christchurch und zieht sich bis nach Picton, dem Nördlichsten Punkt NZ’s Südinsel. Für einen Marsch war mir das heute dann ein bisschen weit. Aber nach einem ausgiebigen Spaziergang und mit den Füßen mal wieder im Pazifik gewesen, setzte ich mich noch ein bisschen in die Dünnen und träumte mich aufs weit hinaus! War ein Poetischer und sehr entspannender Vormittag. Auf meinem Rückweg, sah ich noch ein paar Anglern beim Fischen zu. In der Zeit fing einer einen Elephanten Fisch ca. 15Kg schwer. War für mich wie ein Autounfall, hingucken war ekelig aber wegschauen konnte ich auch nicht! War auch ganz interessant, das dass ausnehmen von einer besoffenen Maori Frau übernommen wurde. Sie machte aus dem Fisch in kürzester Zeit ein Fielet, welches so in meiner Pfanne willkommen gewesen wäre.
See you Erich

Christchurch bei Nacht






Christchurch bietet für schlappe 25 NZ$ 2 bis 3 mal pro Woche einen Guidet night walk an! Hierbei geht man durch die Innenstadt und ein lispelnder Führer Quatscht einen mit blödsin voll und erzählt schlechte Witze. Also schloss ich mich der Tour spontan 20 Meter weiter weg an und bezahlte hierfür natürlich gar nichts. Nervte zwar den Führer, aber da muss er durch. Der Spaß war nach einer halben Stunde zu Ende und ich habe nichts gesehen was ich vorher nicht kannte. Man mit dem Geld sparen werde ich immer besser......

Das Art Center






Das Art Center liegt auf dem Weg vom Cathedral Squar zum Botanic Garden und ist der Platz an dem alle Freunde alten Englischen stilles begraben werden wollen! Es ist ein Komplex, der sich über 5 Gebäude zieht, die alle miteinander verbunden sind. Es beherbergt Kaffees, Musen und einen kleinen Saal wohin der Bürgermeister zu besonderen Anlässen einlädt.
Der alt römische Still ist im Innenhof ist gut zu erkennen und versetzt einen 500 Jahre zurück in der Geschichte. Das Art Center ist in dieser Form, einzigartig in der Welt, weil es zu teuer ist um es heutzutage so zu erbauen. Aber es gab auch hier mal volle Kassen, die für Prestige und Ehre ausgegeben wurde. Wen wundert es aber, dass bei dieser tollen Kulisse, sich das Art Center selbst trägt. Samstags und Sonntags ist auf dem Vorhof ein Markt mit Kunsartikeln. Männer bleibt mit euren Frauen da weg! Es gibt nur Krims, Krams und Schmuck. Der Lichtblick ist aber eine echte Deutsche Wurstbude, wo die Herren der Schöpfung eine original deutsche Bratwurst essen können. Ist echt gut gegen Heimweh. Da gehe ich jetzt auch mal hin und rieche an der Holzkohle, für mehr habe ich keine Kohle...

Samstag, 20. Dezember 2008

The Botanic Garden






Der Botanic Garden.

Vor einiger Zeit berichtete ich ja bereits, dass Christchurch für seine Parks, die es umgibt berühmt ist. Der Botanic Garden ist das Kronjuwel! Er erstreckt sich über ca. 12 Fußballfelder und jede Ecke ist etwas anders gestaltet. Von unserer Wohnung sind es etwa 25 Gehminuten um in diese andere Welt einzutauchen. Bei schönem Wetter ist er an jedem neuen Tag einen Spaziergang wert und man entdeckt immer neues. Leider bin ich glaube ich, die einzige Ausnahme, die den Park nah bei unserer Wohnung bevorzugt. Dieses liegt daran, das der Botanic Garden mich eher zum Spazieren gehen als zum relaxen einlädt. Allerdings führen mich meine Wege immer wieder hier hin und das auch gerne. Gerne würde ich mehr über Uhrsprung und Lebensdauer des Parks berichten, kann dieses aber nicht, weil sich die Geschichten alle wiedersprechen. Einigen wir uns darauf ! Das der Park weit über 1000 Jahre alt ist und eigentlich Garten Eden heißt. So muss er nämlich gewesen sein. Die zahmen Enten die man überall findet, lassen sich gerne aus der Hand füttern und erinnern so an das zusammenleben von Adam und Eva mit der Tierwelt.