Früh morgens ging es dann los, man sollte ja was vom Tag haben. Pünktlich wie wir deutschen ja sind, waren wir um halb acht bei unserem Kajakverleih. Schön ist, dass die Neuseeländer ja bekanntlich keine deutschen sind und es mit unseren Tugenden nicht ganz so ernst nehmen. Der Typ der uns in die Boote einführen sollte, erschien zwar fast pünktlich, der Typ mit dem Schlüssel für das Bootshaus aber eher nicht. Jedem sei seine Stunde schlaf gegönnt! Ich habe mich auch nur so wenig geäußert, dass ich als einziger von über 30 Teilnehmern ein Frühstück umsonst bekam. Die müssen nach meiner Beschwerde gedacht haben, das ich die Pünktlichkeit in Person bin, na ja wer mich kennt. Lassen wir das. Es ging dann auf jeden Fall mal los und wir kamen auch noch mit unseren Schiffchen ins Wasser. Scheiße ich hätte nie gedacht, wie anstrengend doch so ein Tag paddeln ist! Wir machten zwar Pausen und wechselten die Kajaks durch, so das jeder von uns 5 mal ne Zeit alleine gefahren ist ( richtig 2 X 2 sitzer/ 1 X 1 sitzer ) aber es wurde den Tag über in brütender Hitze nicht einfacher. Unsere Mittagspause verbrachten wir in einer kleinen Bucht, die aussieht, als seien wir in der Karibik. War klar, das da der Sprung in die Tasman Sea nicht ausgeblieben ist. Inken und Max wollten noch etwas länger an dem Strand bleiben, aber Hjördes, Tobi und ich wollten noch um die kleine Insel in der nähe der Küste fahren. Hier soll es in diesem Jahr ungewöhnlich viele Seehunde geben. Dieses kann ich bejahen und es war einfach ein geiles Gefühl auf der Insel die kleinen versteckten Buchten zu erkunden. Wir kamen uns ein bisschen vor wie Entdecker. Dann blieb uns leider nicht mehr viel Zeit und wir mussten Luftlinie die knapp 6 KM zu unserer Anlegestelle über offenes Mehr zurücklegen. Wir wunderten uns nur, das alle anderen Kajaks und kleinen Boote verschwunden waren oder an den Stränden lagen. Uns wars egal, wir waren inzwischen ziemlich kaputt und wollten die Kajaks pünktlich zurückgeben. Als wir sichtlich erschöpft den Anleger am frühen Abend erreichten, winkte der Kerl der die Boote entgegen nahm nur ganz aufgeregt und zur Begrüßung fragte er uns nur ob wir ganz dicht sein. Ich war kurz davor mein nächstes gratis Frühstück zu organisieren. Als der Kerl uns erklärte, dass zwei great white ( weißer Hai ) bei der Insel die wir eben noch umfuhren gesichtet wurden und das der Grund dafür ist, dass die anderen Boote alle verschwunden waren. Wir haben die Warnung nur nie erhalten, da wir ja auf der Insel rumklettern mussten. Hat spaß gemacht und ich ging sehr früh mit einem leicht flauen Gefühl im Magen schlafen! Erich
Montag, 9. März 2009
Abel Tasman Kayak Tour
Früh morgens ging es dann los, man sollte ja was vom Tag haben. Pünktlich wie wir deutschen ja sind, waren wir um halb acht bei unserem Kajakverleih. Schön ist, dass die Neuseeländer ja bekanntlich keine deutschen sind und es mit unseren Tugenden nicht ganz so ernst nehmen. Der Typ der uns in die Boote einführen sollte, erschien zwar fast pünktlich, der Typ mit dem Schlüssel für das Bootshaus aber eher nicht. Jedem sei seine Stunde schlaf gegönnt! Ich habe mich auch nur so wenig geäußert, dass ich als einziger von über 30 Teilnehmern ein Frühstück umsonst bekam. Die müssen nach meiner Beschwerde gedacht haben, das ich die Pünktlichkeit in Person bin, na ja wer mich kennt. Lassen wir das. Es ging dann auf jeden Fall mal los und wir kamen auch noch mit unseren Schiffchen ins Wasser. Scheiße ich hätte nie gedacht, wie anstrengend doch so ein Tag paddeln ist! Wir machten zwar Pausen und wechselten die Kajaks durch, so das jeder von uns 5 mal ne Zeit alleine gefahren ist ( richtig 2 X 2 sitzer/ 1 X 1 sitzer ) aber es wurde den Tag über in brütender Hitze nicht einfacher. Unsere Mittagspause verbrachten wir in einer kleinen Bucht, die aussieht, als seien wir in der Karibik. War klar, das da der Sprung in die Tasman Sea nicht ausgeblieben ist. Inken und Max wollten noch etwas länger an dem Strand bleiben, aber Hjördes, Tobi und ich wollten noch um die kleine Insel in der nähe der Küste fahren. Hier soll es in diesem Jahr ungewöhnlich viele Seehunde geben. Dieses kann ich bejahen und es war einfach ein geiles Gefühl auf der Insel die kleinen versteckten Buchten zu erkunden. Wir kamen uns ein bisschen vor wie Entdecker. Dann blieb uns leider nicht mehr viel Zeit und wir mussten Luftlinie die knapp 6 KM zu unserer Anlegestelle über offenes Mehr zurücklegen. Wir wunderten uns nur, das alle anderen Kajaks und kleinen Boote verschwunden waren oder an den Stränden lagen. Uns wars egal, wir waren inzwischen ziemlich kaputt und wollten die Kajaks pünktlich zurückgeben. Als wir sichtlich erschöpft den Anleger am frühen Abend erreichten, winkte der Kerl der die Boote entgegen nahm nur ganz aufgeregt und zur Begrüßung fragte er uns nur ob wir ganz dicht sein. Ich war kurz davor mein nächstes gratis Frühstück zu organisieren. Als der Kerl uns erklärte, dass zwei great white ( weißer Hai ) bei der Insel die wir eben noch umfuhren gesichtet wurden und das der Grund dafür ist, dass die anderen Boote alle verschwunden waren. Wir haben die Warnung nur nie erhalten, da wir ja auf der Insel rumklettern mussten. Hat spaß gemacht und ich ging sehr früh mit einem leicht flauen Gefühl im Magen schlafen! Erich
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